Ich fange da an, wo andere aufhören: Beim Umsetzen, Wirksam-Werden und gelingen lassen. Ich arbeite dabei systemisch und katalytisch.

In der Chemie wird als Katalyse (griechisch κατάλυσις, katálysis – die Auflösung, Abschaffung, Aufhebung) die Beschleunigung der Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion durch die Beteiligung eines Katalysators bezeichnet. Ein Katalysator ist ein Stoff, der die Reaktionsgeschwindigkeit einer chemischen Reaktion verändert, ohne dabei verbraucht zu werden.

Ganz ähnlich wie bei chemischen Prozessen ist auch in organisationalen Veränderungsprozessen Energie erforderlich, um von einem Zustand in einen anderen zu gelangen. Die Chemie spricht von Aktivierungsenergie und meint damit  den Energiebetrag, der überwunden werden muss, um eine chemische Reaktion in Gang zu setzen.

Genau an dieser Stelle ist häufig das große systemische Missverständnis in Veränderungsprojekten zu beobachten. Da wird, meist beratergetrieben, ein riesiger Aufwand getrieben, um zielstrebig und in geplanten Schritten von einem unerwünschten Zustand A in den erwünschten Zustand B zu kommen. Große Projekte werden aufgesetzt, die Organisation mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die IT wird umgestellt, Mitarbeiter werden dann  „abgeholt“, sollen zielgerichtet entwickelt, geschult und trainiert und ggf. an die Hand genommen werden. Alles mit einem möglichst effizienten Projektmanagement und Projektcontrolling. Systemisch erfolgt da in aller Regel eben nicht Auflösung, sondern erhöht sich die Aktivierungsenergie, d.h. Widerstand gegen die Veränderung. Das merken dann die Projektverantwortlichen sehr direkt, weil die Projekte aus dem Ruder laufen und die erwarteten Ergebnisse nicht erreicht werden. Die übliche Reaktion des Managements besteht darin, die Anstrengungen zu erhöhen und Widerstand vielleicht weg zu moderieren. Das macht es in der Regel schlimmer und nicht besser. Mitarbeiter haben ein sehr gutes Gefühl für gelingendes oder misslingendes Veränderungsmanagement – und schlussendlich über deren Kontakt die Kunden auch.

Katalytische Beratung reduziert die Aktivierungsenergie anstatt Widerstände zu erhöhen. Sie erleichtert, befreit und öffnet, sorgt für Einladung, Ermutigung und Vertrauen. Das fängt bereits damit an, dass Erwartungshaltungen klarer, Begrenzungen aufgelöst und durch mehr Ergebnisoffenheit ersetzt werden. Bei den Entscheidern aber auch bei den Betroffenen. Oft genug ergeben sich dann auch völlig unerwartete Resultate (dann war das Ganze kreativ). Meist sind es dann solche, die mit Entschiedenheit und Entschlossenheit getragen und auch vorangetrieben, sprich umgesetzt werden.

Ich begleite Sie, Ihre Organisation oder Ihr Team bei der Vorbereitung und der Umsetzung des Veränderungsprozesses, unterstütze Projektverantwortliche mit lateralen Schritten und manchmal auch verrückten Interventionen. Die Verantwortung bleibt dabei immer da, wo sie hingehört. Das Projektteam kann stolz sein auf die erzielten Resultate und ich auf gelungene Interaktionen.